Das Elektroniklabor befindet sich auf dem Flur D6 und wird vom AK Elektronik verwaltet. Es steht allen Bewohnern des HaDiKo zur Verfügung. Hier können Elektronikprojekte und kleinere Reparaturen durchgeführt werden.

The electronics lab is located on the corridor D6 and is managed by the AK Elektronik (working group electronic). It is available to all HaDiKo residents. Electronics projects and minor repairs can be carried out here.

Elektroniklabor

Nutzung (usage)

  • Bevor ihr das Labor ohne Aufsicht eines Tutors nutzen könnt, müsst ihr eine Laboreinführung durch einen Tutor erhalten. (Before you can use the lab without the supervision of a tutor, you must receive a lab introduction from a tutor.)
  • Das Labor ist stets wieder aufgeräumt zu verlassen. Insbesondere müssen die Arbeitsflächen frei von “Resten“ sein. Werkzeuge sind wieder in den vorgesehenen Schränken zu verstauen. (The laboratory must always be left tidy. In particular, the work surfaces must be free of "leftovers". Tools must be put back in the cabinets provided.)
  • Eine Haftung des AK-E bei Unfällen im Labor ist soweit möglich ausgeschlossen. Nutzer des Labors agieren auf eigene Verantwortung und haften in vollem Umfang für verursachte Sachschäden. Die Sicherheitsregeln sind einzuhalten. (Liability of the AK-E in case of accidents in the laboratory is excluded as far as possible. Users of the laboratory act on their own responsibility and are fully liable for any property damage caused. The safety rules are to be observed.)

Verleih (rental)

  • Der AK-Elektronik verleiht grundsätzlich nur Werkzeuge, die hier aufgelistet sind: Werkzeugverleih. (The AK-Elektronik principally only rents tools that are listed here: Werkzeugverleih.)

Sicherheitshinweise (safety instructions)

Was tun im Notfall?

  • Not-Aus Knopf drücken
  • Feuerlöscher auf dem Flur vor der Flureingangstür zum Brandlöschen benutzen
  • Unkontrollierbarer Brand: Zuerst Labortür schließen, dann Feuerwehr (112) anrufen. (ggf. von D6 Bewohner rufen lassen)

Vorsichtsmaßnahmen

Allgemein

  • Die Steckdosen am Arbeitstisch sind zwar durch einen Fehlstromschutzschalter abgesichert, hängt euer Leben aber nicht daran auf.
  • Nie Schaltungsaufbau verändern, während dieser unter Strom steht
  • Deckenlicht anschalten. Dieses bleibt (anders als das Arbeitsplatzlicht) nach einem Not-Aus an.
  • kein Essen, keine Getränke in offenen Gefäßen in der Werkstatt
  • Rauchen verboten
  • Schutzbrille beim Löten verwenden
  • Bei Dämpfen und Stäuben: Lüften. Bei Dämpfen entzündlicher Stoffe: Fenster auf, Lüfter nicht ein- oder ausschalten(Funkenbildung)

Kabelbrand verhindern

Kabel, die Strom transportiern sollen:

  • müssen einen für die Stromstärke ausreichenden Querschnitt haben
  • dürfen nicht zu lang sein
  • sind auf Beschädigung zu prüfen

Besonderheiten bei Spannungen >50V

Spannungen über 50V sind immer gefährlich. Arbeitet bitte nicht damit, bzw. arbeitet nicht an Teilen von Geräten, die mit >50V versorgt werden sollen, wenn ihr euch nicht sehr gut damit auskennt. Ansonsten gilt:

  • Vor jedem Arbeitsgang: FI Testtaste im Sicherungskasten betätigen. Wenn nichts passiert, sofort Bescheid geben.
  • Auch nach bestandenem FI-Test kann es immernoch sein, dass der FI nicht ausslöst, wenn der Fehlerstrom zu gering ist (aber trotzdem hoch genug, um gefährlich zu sein)
  • Auch mit perfektem FI könnt ihr immernoch mit euerem Körper lebensgefährliche Stromkreise bilden, in denen kein Fehlerstrom fließt
  • mindestens eine andere eingewiesene Person muss anwesend sein und die arbeitende Person im Blick behalten. Bei einem Stromunfall hält sie Abstand zur Person unter Strom und drückt den Not-Aus Knopf.
  • solange das Gerät angeschlossen ist: keine Arbeiten am Gerät! Eine Hand bleibt immer in der Hosentasche, damit kein Stromkreis über die Brust gebildet wird.
  • keine leitenden Gegenstände tragen (Armbanduhren, Ringe, etc)
  • Hände, Arbeitsfläche und Geräte dürfen nicht nass sein, aufpassen bei schwitzigen Händen
  • Kondensatoren grundsätzlich als geladen ansehen, auch wenn das Gerät schon lange nicht mehr angeschlossen war

Oszilloskop Ground Loops

Bevor man mit einem Oszilloskop etwas misst, das mit dem Stromnetz vebunden ist (auch indirekt, z.B. USB Gerät->Laptop->Netz) müssen Ground Loops verstanden sein. (z.B.EEV Blog Video) Differentielle Probes sind vorhanden.

Gefährliche Stoffe

  • Glasfaserhaltige Stäube sind gesundheitsgefährdend -> Bohren von Leiterplatten nur im feuchten Zustand, Stäube umgehend beseitigen
  • Tonerstaub (von Druckern und Kopiereren) ist gesundheitsgefährdend -> umgehend beseitigen
  • Bei Umgang mit Lösungsmitteln oder anderen entflammbaren Stoffen ausreichend lüften
  • Entflammbare Substanzen sind in gekennzeichneten, geschlossenen Behältnissen aufzubewahren
  • Arbeitsschalen sind nach Nutzung gründlich zu spülen (zB Entwicklerschalen nach Nutzung der Ätzanlage)

Folgende Stoffe dürfen nicht gehandhabt werden, da eine Belastung des Raums durch Dritte nicht erkennbar und mit erheblichen gesundheitlichen Folgen verbunden wäre:

  • Beryllium und Berylliumoxid (einige HF-Bauteile), Asbest (in alten Röhrengeräten häufig), Metallisches Quecksilber
  • Stoffe, die radioaktiv, mit den Gefahrenzeichen T und T+ versehen sind, oder die der ChemVerbotsV unterliegen (Ausnahme: Ätzmittel Natriumpersulfat)

Ätztisch (etch table)

 
Ätztisch

Zum Ätzen von Platinen steht eine Platinen Ätzanlage zur Verfügung, ausgerüstet mit Verstellbarem Platinenhalter für max. 4 Stück Europakarten bzw. andere Platinen bis max. 250 x 365 mm. Mit Heizstab und Membranpumpe.

Dazu steht ein Platinenbelichtungsgerät zur Verfügung. Tonertransfer kann auf wunsch mit einem vorhandenen Bügeleisen gemacht werden.

Wenn Ihr Leiterplatten ätzen wollt, plant bitte etwas Zeit ein: Die Ätzanlage braucht rund zwei Stunden zum Aufheizen und nochmal ungefähr die halbe Zeit um das Kupfer abzutragen.

Die Nutzung ist aus Sicherheitsgründen nur nach erfolgter Einweisung durch einen Tutor zulässig.

Werkbank (workbench)

Extra Tisch zum Handwerkern. Jegliche Bastelarbeiten die auf Mechanischer Ebene stattfinde oder dreck verursachen (viel Staub, Sägespäne, klebrige Substanzen, ...) bittte dort verrichten.

Dennoch jeglichen Müll oder Dreck im kleinen Rahmen halten und bitte sofort entsorgen!

Neben den Gelisteten Geräten stehen noch einige Handsägen und Schleifpapier zur Verfügung.

Tischbohrmaschine PROXXON

 
Tischbohrmaschine PROXXON

==> Aktuelle Nutzung auf eigene Gefahr da das Gehäuse beschädigt ist

  • Plangefräster Arbeitstisch aus Alu-Druckguss (220 x 120 mm)
  • Parallel geführter Anschlag mit Skala
  • Massive, hartverchromte Stahlsäule (20 x 280 mm)
  • Motor mit 230 V/85 W. Drei Spindeldrehzahlen durch Umlegen des Riemens: 1800/4700/8500 U/min
  • Pinolenhub 30 mm
  • Bohrtiefenanzeige mit einstellbarem Anschlag
  • Ausladung (Säule innen bis Mitte Bohrspindel) 140 mm

Industrie-Bohrschleifer PROXXON

  • Gehäuse aus Alu-Druckguss und glasfaser-verstärktem Polyamid
  • Motor mit 230 V/100 W. Geschwindigkeit regelbar per Drehschalter von 5000 bis 20000 u/min
  • Mitgelieferte Aufsätze mit 2,35 mm Durchmesser und zusätzliche Stahlspannzangen

Arbeitstisch (worktable)

Diverse Werkzeuge und Materialien

IBM Thinkpad T42p
  • Laborrechner
  • EAGLE 7.7.0 premium zur Anzeige und Bearbeitung von Platinenlayouts
  • Multiscreen-Aufbau zum anzeigen von Dokumenten und Schaltplänen
Weller WD 1000 Lötkolben
  • 95W
  • 1 Kanal
  • Temperatur regelbar 50 bis 450°C
  • Lötspitzen aus LT Reihe
Lötstation AP2
  • regelbar von 150-450 Grad
  • 48W
  • verschiedene Lötspitzen

Lötkolben FP 30

  • 2 Stück
  • 30 W Standard-Lötkolben
  • verschiedene Lötspitzen

Lötkolben FP 60

  • 2 Stück
  • 60 W Standard-Lötkolben
  • verschiedene Lötspitzen
Heißluftgebläse HL 1910 E
  • elektronisch geregelt
  • 2000W
  • 150/300/500 l/min,
  • 50° - 600° in 9 Schritten
  • Thermosicherung
  • Ausblasrohr: 34 mm
Diverses
  • Heißklebepistole
  • Schere
  • Zangen
  • Pinzetten
  • Puksäge
  • Fuchsschwanz
  • Hammer
  • Schraubendreher
  • Abisolierzangen
  • Entlötpumpe
  • Ersatz-Lötspitzen für Lötkolben und Lötstationen
  • Weller Löthilfe-Set
  • Lötzinn
  • Flussmittel
  • Bildschirm HP LE2201w
  • Bildschirm Medion
  • Commodore 1802
  • Labelmaker Brother PTouch E110
  • 2 Arduino Starterkits
  • EEPROM Brenner
  • Lötpistole
  • Kabeltrommel
  • Helfende Hand
  • Wago Klemmen
  • SDR USB Stick

Messgeräte

Oszilloskop Siglent SDS2304X

4 channel DSO with 300 MHz bandwidth, 2 GSa/s and 140 Mpts memory depth and a 20.3 cm LCD display (800x480 pixel).

Weitere Information auf https://www.batronix.com/versand/oszilloskope/Siglent-SDS2304X.html

Bandbreite: 300 MHz
max. Sample Rate: 2 GSa/s
Waveform Capture Rate: 140000 wfms/s
Memory Depth: 140 Mpts
Channels: 4
  • Zubehörset
  • Differentielle Probe (Pico)
Oszilloskop VOLTCRAFT 2080
Analog: 2 Kanäle 0 - 20 MHz, max. 1 mV / cm
Zeitbasis: 1 s - 50 ns / cm, Triggerung 0 - 40 MHz
2x Tischmultimeter PREMA

Hochauflösende Tischmultimeter mit 6,5 Digits

  • 6000
  • 6001
HP Ampèremeter

Model 428a

Multimeter Tacklife DM01M
max. Spannung: 1000 V DC und 750 V AC
max. Strom: 10 A DC
Sonstiges: Leitungsortung, Temperaturmessung (bis 320°C)
Multimeter Völkner LDM-7S, 2 Stück verfügbar
max. Spannung: 1000 V DC und 750 V AC
Basis Genauigkeit (VDC): +-2%
max. Strom: 10 A DC
max Widerstand: 20 MΩ
Anzeige: 3 1/2-stelliges LCD-Display
Bereichswahl: manuell
Sonstiges: Diodentest
1 GHz Frequenzzähler ELV FZ 7000
Vorversärker 1: DC – 50 MHz
Vorverstärker 2: 50 MHz – 1 GHz
Messfunktionen: Frequenz, Periode, Ereignis,
Torzeit: 0,01 s – 10 s / 0,1-s-Schritte
Auflösung: 8 Stellen
Referenzfrequenz: intern: 16 MHz (mit Quarzofen 10 pp), extern

 Eingang DC – 50 MHz

Empfindlichkeit: 25 mV
Eingangsimpedanz: 1 M II20 pF
Kopplung: DC / AC
Tiefpassfilter: 50 kHz, schaltbar
Abschwächer: 20 dB, schaltbar

 Eingang 50 MHz – 1 GHz

Empfindlichkeit: typ. 25 mV
Eingangsimpedanz: 50

 TTL-Eingang

Frequenzbereich: bis 40 MHz
Pegel: TTL-kompatibel

  

Tastkopf HAMEG HZ36
Teilungsfaktor: 1x / 10x
Bandbreite: 10 (1x), 100 MHz (10x)
Kapazität: 47 pF (1x), 13 pF (10x)
Anstiegszeit: 35 ns (1x), 3,5 ns (10x)
Eingangswiderstand: 1 MOhm (1x), 10 MOhm (10x)
max. Eingangsspannung: 600 VDC
Tastkopf ETM 2111, 2 Stück verfügbar
Teilungsfaktor: 1x / 10x
Eingangsimpedanz: 10 MOhm, 55pF (1x), 15,5 pF (10x)
Bandbreite: 20 MHz (1x), 200 MHz (10x)
max. Eingangsspannung: 600 VDC
Test Monitor - Röhre 4:3
  • Thomson CM 31481
  • Pal, NTSC, SECAM
  • Eingang per D-sub 9, Cinch oder SCART
  • Composite (farbe/SW über Cinch), S-Video (über Cinch), RGB (über SCART)

Netzteile

Labornetzteil PeakTech 6225 A

0-30V, 0-5A

Hochvoltnetzteil 0..250V

Galvanisch getrenntes HV-Netzteil bis 250V/0,5A

Hochamperiges Netzteil 25A, 10V

Monstrum mit Ausgangsstrom bis 25A, max. 10V Ausgangsspannung (Transistor-Netzgerät TN10-250)

Labornetzteil Voltcraft TNG 235
Ausgangsspannung: 2 x 0 bis 30 V Gleichspannung
Ausgangsstrom : 2x 0,02 bis max. 2,5 A
Spannungsstabilität: ca. 0,05 %
Stromstabilität: ca. 0,05 %
Netzsicherung: Träge 1,6 A / 250V
Spannungsanzeige: 2 x 0 - 30 V, Auflösung 1 V
Stromanzeige: 2 x 0 - 2,5 A, Auflösung 0,1 A
Gewicht: ca. 7,5 kg

Signalerzeugung

Wobbel-Funktionsgenerator PEAKTECH 2080

Dieser Wobbel-Funktionsgenerator liefert eine Vielzahl von Signalen und kann sowohl als normaler Signalgenerator, als auch als Impulsgenerator, Wobbelsender und Frequenzzähler betrieben werden. Zur Erzeugung von Sinus-, Dreieck-, Rampen-, Impuls-, Sägezahn- und DC-Signalen, sowie TTL-/CMOS-Pegel.

Frequenzbereiche: 0,02Hz-2MHz
Ablenkbreite: 1:1 bis 100:1
Ablenkungl: lin.
Dämpfung: -20 dB
Ausgangspegel:

unbelastet

Ausgangspannung 20 Vss, 10 Vss (an 50 Ω) Last
Ausgangswiderstand 50 Ω +/- 5%
Klirrfaktor Sinussignal < 1% (0,2 Hz-100 kHz)
Rechtecksignal Anstiegs-/Abfallszeit < 110 ns
TTL-Ausgang: Anstiegs-/Abfallszeit < 40 ns

 Frequenzzähler:

Anzeige: 6-stellige grüne LED-Anzeige
Frequenzbereich: 200 mHz – 50 MHz
Genauigkeit: ± 1 St.
Eingangsempfindlichkeit: 100 mV
Max. Eingangsspannung: 250 Vss
Marconi Instruments HF-Funktionsgenerator

Träger 100kHz-520MHz Modulation AM, FM Externer Modulationseingang + Integrierter Tongenerator, Ausgang über N-Buchse. Achtung: Testaufbau muss geschirmt sein, um Funkstörungen zu vermeiden!

Audio Generator LEADER LAG - 26
Frequenz: 20 - 200 kHz
Wellenform: Sinus, Rechteck
max. Spannung: max. Spannung:
max. Strom: 12 A DC
max Widerstand: 10 KΩ
Anzeige: analog
Bereichswahl: manuell

Ladegeräte

(Auto)-Batterieladegerät ABSAAR Serie C 22 Amp.

Ladespannung : 6 V oder 12 Volt
Ladestrom : 15 A (Normal) , 22 A (Eil)
Batteriekapazität : 30 Ah (C.min), 180 Ah (C.R)
Starthilfe : 600 Watt (180 A)

Ladegerät CONRAD CHARGE Manager 2000 (2)

Akkutypen: NiCd + NiMH
Akkugrößen: Lady (R1), Micro (AAA/R3), Mignon (AA/R6), Baby (R14), Mono (R20)
Display: zweizeiliges Dot-Matrix-Display
Ladeprogramme: CHARGE, CHECK, CYCLE, ALIVE
  • Beim CHARGE-Programm wird der Akku von seinem aktuellen Ladezustand bis zum Erkennen des Voll-Zustandes geladen
  • Beim CYCLE-Programm wird zuerst geladen, dann entladen und wieder geladen. Hierbei ist die genaue Kapazität ermittelbar.
  • Beim CYCLE-Programm wird zuerst geladen, dann entladen und wieder geladen. Hierbei ist die genaue Kapazität ermittelbar.
  • Das ALIVE-Programm wiederholt den Zyklus Laden-Entladen bis zu sechsmal oder bis zur Erkennung keiner mehr möglichen Kapazitätssteigerung und lädt abschließend. Dieses Programm ist dient dem aktivieren von lange ungenutzten Akkus.
  • Verbleiben geladene Akkus im Gerät, überprüft dieses in zyklischen Abständen den Ladezustand und lädt ggf. nach. Das nennt sich dann TRICKLE-Charge (Erhaltungs-Ladung).
  • Für NiCd-Akkus (außer den Größen Micro und Lady) wird außer dem Standard-Schnell-Laden noch Rapid-Laden bei Halbierung der Ladezeit angeboten.